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Ökumenisches Zentrum Lengfeld

Ende der 1960er Jahre war die alte katholische Pfarrkirche St. Laurentius wegen vieler Zuzüge zu klein geworden. Auch gab es noch kein Pfarrheim oder Gemeindezentrum in Lengfeld. Mit dem Anwachsen der damaligen Stadtrandgemeinde zogen auch viele evangelische Familien zu, für die man ein eigenes evangelisches Gotteshaus mit Gemeindezentrum errichten wollte.

Als bei einer Versammlung des Pfarrgemeinderates Lengfeld im Jahre 1971 das Thema "Bau eines Gemeindezentrums" behandelt wurde stellte eine Teilnehmerin die Frage, ob man denn dieses Zentrum nicht mit der evangelischen Gemeinde gemeinsam bauen könne. Im folgenden Jahr wurde in der Bevölkerung eine Umfrage zum Bau eines gemeinsamen Gemeindezentrums durchgeführt. Eine große Mehrheit von über 90% der Lengfelder befürwortete den gemeinsamen Bau. Als beide Kirchenleitungen dem zugestimmt hatten, begann im Jahr 1974 der Bau des Ökumenischen Zentrums auf der früheren Schellerwiese. Am 10. November 1974 fand die Grundsteinlegung durch Archimandrit Pater Alfons Maria Mitnacht OSA statt.



Der Grundstein des Ökumenischen Zentrums Lengfeld

Der Bau des Ökumenischen Zentrums wurde im Jahr 1975 beendet. Die Weihe der Kirchen fand am 6. und 7. Dezember 1975 durch Bischof Josef Stangl und Kreisdekan Rudolf Meisner statt.

Das Ökumenische Zentrum besteht aus dem evangelischen und katholischen Teil. Der Heilig-Geist-Chor ist die evangelische Kirche im ÖZ, der Heilig-Kreuz-Chor die katholische Kirche, die auch Pfarrkirche für die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius ist. Beiden Kirchen sind Gemeinderäume angeschlossen, die gemeinsam genutzt werden.

Hier ein Blick von außen auf den katholischen Teil. Der hohe Teil im Hintergrund ist der Heilig-Kreuz-Chor, im Vordergrund links befindet sich der Pfarrsaal, rechts der Meditationsraum.

Hier ist das Gemeindezentrum des katholischen Teils von außen zu sehen.

Der evangelische Teil von Außen

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